Firmenbesuch bei der Wäsche Perle AG in Interlaken

Firmenbesuch bei der Wäsche Perle AG in Interlaken

Wo «dreckige Wäsche waschen» nicht negativ, sondern eine komplexe logistische Meisterleistung ist – bei der Wäsche Perle AG in Interlaken stehen vierzig Jahre Erfahrung für jedes Problem rund um Wäscheverarbeitung zur Verfügung. Mit rund fünfzig Vollbeschäftigen und zwölf Saisonmitarbeitenden verarbeitet der Familienbetrieb täglich ca. 50’000 Wäschestücke für über 100 anspruchsvolle und zufriedene Kunden aus Hotellerie, Gastronomie, Parahotellerie, Pflege und Gewerbe. Mit Blick auf die eigene Waschmaschine unterschätzen viele Leute dieses Geschäft, denn Wäsche waschen scheint einfach. Professionell und sympathisch zu beraten, ist anspruchsvoller. Jede Wäsche pünktlich abholen und liefern: das erfordert Planung. Dazu bügeln und falten nach den jeweiligen Wünschen. Es ist spürbar: die Mitarbeitenden rund um Geschäftsführer Lukas Röthlisberger lieben, was sie tun!

Firmenbesuch bei der Halter AG in Frutigen

Firmenbesuch bei der Halter AG in Frutigen

Die 1946 gegründete und seit 1974 in Frutigen domizilierte Halter AG ist eine führende Anbieterin von Schliesssystemen unter dem Namen First. Daneben ist man Zulieferbetrieb verschiedenster Bohr-, Fräs- und Drehteile (in der Fachsprache Décolletage genannt) für Firmen im In- und Ausland. Keinesfalls «abgedreht» produzieren die fünfzig Mitarbeitenden und drei Auszubildenen in Frutigen hochpräzise Teile der oben beschriebenen Art. Frühzeitig setzte die Eigentümerfamilie Halter übrigens auf Nachhaltigkeit, nutzt die Abwärme und produziert mit einer Photovoltaikanlage rund 25 Prozent ihres Strombedarfs selber.

Firmenbesuch bei der SH Elektro Telematik GmbH in Spiez

Firmenbesuch bei der SH Elektro Telematik GmbH in Spiez

Die Geschichte der SH Elektro Telematik GmbH erinnert etwas an Gründung renommierter High Tech Firmen im kalifornischen Silicon Valley. Quasi aus der Garage heraus haben die beiden Geschäftsleiter Bernhard Schaller und Thomas Heldner ihr Unternehmen – inzwischen mit vierzehn Mitarbeitenden und einem Auszubildenden – zu einem führenden Anbieter von Elektrotechnik sowie Projektierung, Ausführung oder Wartung aller elektrischen Ideen gemacht. Wie zahlreiche KMU auch im Berner Oberland hatte auch SH Elektro Telematik GmbH unter akutem Fachkräftemangel gelitten. Sämtliche konventionelle Lösungen inkl. dem Schalten vieler Inserate in den Medien zeigten wenig Erfolg. Die Firmengründer haben schliesslich gemeinsam mit ihrer Crew einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen: die Vier-Tage-Woche. Anfänglich belächelt und bisweilen als Zerstörer der Branche kritisiert, erfreut sich SH Elektro Telematik heute genügend Mitarbeitender, die überdies sehr motiviert sind und mit ihrer Performance die Vergangenheit sogar übertreffen.

Wie kommt eigentlich die Geigenbauschule nach Brienz?

Wie kommt eigentlich die Geigenbauschule nach Brienz?

Als in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Tourismusverkehr in den Alpenregionen einsetzt, entwickelt sich die Produktion von Souvenirs und Kunstgegenständen zu einem existenziellen Wirtschaftszweig. So sollen um 1880 rund 2‘000 Schnitzer im Berner Oberland gearbeitet haben. 1884 wird die Schnitzlerschule, die heutige Schule für Holzbildhauerei, im Volksmund liebevoll «Schnätzi» genannt, gegründet.

Anlass in Spiez: Soziale Innovationen als Motor für regionale Entwicklung und nachhaltiges Wachstum

Anlass in Spiez: Soziale Innovationen als Motor für regionale Entwicklung und nachhaltiges Wachstum

Unter dem Titel «Soziale Innovationen als Standortvorteil für das Berner Oberland» luden die Volkswirtschaft Berner Oberland zusammen mit dem Geographischen Institut und dem Center for Regional Economic Development Tourismus (CRED-T) in den Lötschbergsaal, wo aktuelle Forschungsergebnisse und zwei Praxisbeispiele aus dem Berner Oberland präsentiert wurden.

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