Drei einzigartige Projekte ausgezeichnet

Drei einzigartige Projekte ausgezeichnet

Am Neujahrsapéro der Volkswirtschaft Berner Oberland wurden am Donnerstag im Lötschbergsaal in Spiez die innovativsten Projekte des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Die mit jeweils 3000 Franken dotierten Innovationspreise gingen an die Ludotrail-Spielparcours von Gaby Kaufmann, an den Jungdesigner-Wettbewerb, lanciert durch die «Bachwochen Thun» unter der künstlerischen Leitung von Vital Frey sowie an die Solina-Stiftung, vertreten durch Geschäftsführer Patric Bhend, mit ihrem wegweisenden Generationen-Begegnungspark in Steffisburg.

Zu Besuch bei Simmental Bier an der Lenk

Zu Besuch bei Simmental Bier an der Lenk

Rund 40 neue Arbeitsplätze an der Lenk, eine Bieridee? Nicht wenn es nach dem Willen der motivierten Equipe rund um die drei Jungunternehmer Tristan Mathys, David Ziörjen und Björn Thoma der 2014 gegründeten Simmentaler Braumanufaktur GmbH, kurz Simmentaler Bier geht. Bei unserem Firmenbesuch an der Lenk gab uns Björn Einblick in den Brauprozess der in feinster Handarbeit hergestellten Biere. Das Erfolgsmodell ihres Betriebs fusst auf den drei Säulen Bier und Biernebenprodukte, Marketing sowie Events. Alle sollen gezielt ausgebaut werden; stets mit dem Ziel einer Maximierung der regionalen Wertschöpfung und optimalen lokalen Zusammenarbeit.

Kultur verbindet

Während meiner Tauchreise mit einem kleinen Schiff auf dem roten Meer hatte ich ein spezielles «kulturelles» Erlebnis. Zu moderner ägyptischer Musik tanzte ich mit einem jungen Rumänen, ungarischer Herkunft, der in Transsilvanien lebt, zum ersten Mal in meinen 60 Lebensjahren, Hip-Hop. Die ägyptische Crew klatschte ebenso begeistert den Rhythmus wie die Transsilvaner, die Deutsche und die Schweizer. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, unterschiedlichen Alters, und verschiedener Religionen – verbunden durch Musik und Tanz.

Gastbeitrag Kulturrat

Kulturschaffende stellen fest, dass vielerorts weniger Besucherinnen und Besucher an ihre Veranstaltungen kommen als früher. Dies vermelden ebenso die Kulturanbieter, wie Konzert- und Theaterveranstalter, Kinobetreiber, Museen und andere kulturellen Institutionen. In den Jahren 2020/2021, in denen die Pandemie voll im Gang war und Massnahmen das öffentliche Leben einschränkten, fanden Veranstaltungen kaum mehr statt. Verschiedene Kulturlokale mussten aus finanziellen Gründen schliessen. Stimmen wurden laut, dass viele Leute «Hunger» nach Kultur hätten. Kultur wurde in dieser Zeit am Bildschirm konsumiert. Um diesem Konsumverhalten gerecht zu werden, habe auch ich kleinere Beiträge ins Netz gestellt und auf Anfrage hin Konzerte via Live-Streaming gespielt. – Haben sich die Leute bereits daran gewöhnt Kultur am Bildschirm zu konsumieren? Bequem, spontan und ohne zeitlichen Aufwand von zu Hause aus?