Frutigländer Medien AG integriert KI in Arbeitsprozesse

Frutigen BE - Die Frutigländer Medien AG treibt die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) weiter voran. Die unternehmenseigene Plattform FL.ONE mit ChatGPT als intelligentem Assistenten bündelt künftig Anwendungen. Texte werden weiter allerdings von Hand geschrieben und Mitarbeitende entlastet, nicht ersetzt.

von | 16.07.2026

Frutigen BE – Die Frutigländer Medien AG treibt die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) weiter voran. Die unternehmenseigene Plattform FL.ONE mit ChatGPT als intelligentem Assistenten bündelt künftig Anwendungen. Texte werden weiter allerdings von Hand geschrieben und Mitarbeitende entlastet, nicht ersetzt.

(CONNECT) Die Frutigländer Medien AG treibt die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens gezielt voran. Das regionale Medienunternehmen, Herausgeberin des „Frutigländer“ und des „Frutiger Anzeiger“, will die Integration von Künstlicher Intelligenz und insbesondere ChatGPT in seine Arbeitsanläufe weiter erhöhen. 

Konkret setzt das Unternehmen auf die unternehmenseigene Plattform FL.ONE, die durch ChatGPT als intelligentem Assistenten ergänzt wird. Auf FL.ONE bündele man künftig Abläufe wie Zeitungsproduktion, die Verarbeitung und Bereitstellung von E-Papern, interne Verwaltungsaufgaben, die Zeiterfassung sowie weitere digitale Werkzeuge für Redaktion, Druckvorstufe und Produktion, heisst es in einer Mitteilung. Die Rolle der KI sei dabei, Mitarbeitenden bei Recherchen, der Strukturierung von Informationen, der Überprüfung von Texten, der Vorbereitung von Dokumenten und der Entwicklung neuer Arbeitsabläufe zu unterstützen.

Verlagsleiter Guntmar Wolff zieht allerdings eine klare Grenze bei KI-Anwendungen. So unterstütze die KI die Mitarbeitenden, ersetze sie aber nicht. Insbesondere im regionalen Journalismus bleiben weiterhin persönliche Kontakte, Ortskenntnis, Glaubwürdigkeit und journalistisches Gespür der Schlüssel zum Erfolg, erklärt Wolff. Auch Texte werden weiterhin von Hand geschrieben.

Besonderes Gewicht legt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf den Datenschutz. Personenbezogene und vertrauliche Informationen sollen ausschliesslich in geschützten Systemen verarbeitet werden. Gleichzeitig würden die technischen und organisatorischen Sicherheitsvorkehrungen laufend weiterentwickelt.

Mit dem verstärkten Einsatz von KI reagiert die Frutigländer Medien AG auf die Herausforderungen der Medienbranche. Steigende Kosten, veränderte Nutzungsgewohnheiten und wachsende  Anforderungen an die Geschwindigkeit der Produktion setzen Unternehmen unter Druck. Mit dem Einsatz neuer Technologien will man trotz Druck bestehende Angebote sichern und gleichzeitig neue Dienstleistungen entwickeln.  „Wir stehen direkt am Anfang einer neuen Revolution, die unser gesamtes Arbeitsleben ändern wird“, ist sich Wolff sicher. ce/ja

Aktuelle Beiträge

Wirtschaftsraum Bern wird Teil des Berner NewsPools

Wirtschaftsraum Bern wird Teil des Berner NewsPools

Bern – Der Wirtschaftsraum Bern ist neu Teil des Berner NewsPools. Damit können auch Unternehmen aus der Stadt Bern und 29 weiteren Gemeinden ihre Informationen für Nachrichten einreichen. Die journalistischen Nachrichten werden auf den Seiten der NewsPool-Partner und anderen Kanälen veröffentlicht.

Berner Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Berner Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Bern – Die Wirtschaft in Bern ist auch im August über dem Vorjahresniveau gewachsen. Das geht aus einer Einordnung des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern hervor, die auf dem Swiss Regional Economic Index basiert.

Berner Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Invennio eröffnet medizinisches Übergangswohnheim

Oberhofen/Muri-Gümligen BE – Das im Gesundheitsbereich tätige Start-up Invennio lädt am 17. Oktober zum Tag der offenen Tür in das neu eröffnete betreute Übergangswohnheim nach Muri-Gümligen ein. Es bietet elf Einzelzimmer und einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen mit Betreuung in verschiedenen Fachrichtungen.

Empa startet Programm für künftige Gruppenleiterinnen

Empa startet Programm für künftige Gruppenleiterinnen

Dübendorf ZH/Thun/St.Gallen – Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) fördert doktorierte Forscherinnen mit einem vierjährigen Stipendium. Durch das Women Scientific Leadership Fellowship will sie ambitionierte junge Frauen für wissenschaftliche Führungsaufgaben gewinnen.

Künstliche Intelligenz kann Laserschweissen optimieren

Künstliche Intelligenz kann Laserschweissen optimieren

Thun BE/St.Gallen – Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt haben ein Modell auf Basis Künstlicher Intelligenz entwickelt, mit dem sich Laserschweissen optimieren lässt. An der Entwicklung war das Quantencomputing-Unternehmen Terra Quantum beteiligt.

Suche & Links

Logo
Datenschutz-Übersicht

Die Cookies, die wir einsetzen, dienen ausschliesslich dazu, das Nutzererlebnis zu verbessern (schnellere Ladezeiten, Speicherung von Präferenzen, siehe Auswertung von Nutzerdaten). Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Durch den Einsatz von Cookies kann die Volkswirtschaft Berner Oberland nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.