
Adelboden BE – Der Vorstand des Swiss Chamber Music Festival hat Timo Waldmeier zum neuen Geschäftsführer und künstlerischen Leiter gewählt. Der 30-jährige Dirigent und Chorleiter folgt auf Christine Lüthi, die Adelboden nach zwölf erfolgreichen Jahren Ende 2026 verlassen wird.
(CONNECT) Der Dirigent und Chorleiter Timo Waldmeier übernimmt am 1. November 2026 die künstlerische Leitung des Swiss Chamber Music Festival. Ausserdem wird er dessen neuer Geschäftsführer. Das geht aus einer Mitteilung des Vorstands hervor. Waldmeier tritt die Nachfolge von Christine Lüthi an. Die Intendantin verlässt Adelboden zum Ende des Jahres. Sie habe das Festival zwölf Jahre lang „mit grosser Umsicht und Engagement geführt“.
Das Swiss Chamber Music Festival findet jährlich in der Region Adelboden statt, 2026 vom 11. bis 20. September. Es bietet jungen Preisträger-Ensembles der ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition eine prominente Plattform. Zusammen mit einem vielseitigen Rahmenprogramm leistet es einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Region.
Waldmeier studierte Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste und Chorleitung an der Hochschule für Musik Basel. Der 30-Jährige arbeitet mit renommierten Orchestern wie dem Sinfonieorchester Basel und der Bodensee-Philharmonie Konstanz zusammen. Neben seiner künstlerischen Arbeit verfügt er den Angaben zufolge über Erfahrung im Kulturmanagement und in der Musikvermittlung und entwickelte innovative Formate für Schulen, Vereine und ein breites Publikum.
Vorstandspräsident Urs Pfenniger ist sich sicher, dass „seine Energie und sein gestalterischer Weitblick das Festival nachhaltig bereichern“. Auch Christine Lüthi hält ihren Nachfolger für eine Persönlichkeit, die künstlerisch und organisatorisch überzeugt. Sein „Gespür für junge Talente und seine Offenheit für neue Formate“ passen ihrer Meinung nach „hervorragend“ zum Profil des Festivals.
Waldmeier selbst begeistert am Swiss Chamber Music Festival „die Verbindung von herausragender Musik, der Förderung junger Musiker:innen und der Nähe zwischen Künstler:innen, Publikum und Region“. Er freue sich darauf, „gemeinsam mit den Musiker:innen, dem Vorstand, dem Publikum, den Helfenden und der Region einen Ort weiterzuentwickeln, an dem Begegnungen entstehen und alle Teil einer lebendigen Festivalgemeinschaft werden“. ce/mm



