Mit AgriAqua soll Wasser in der Landwirtschaft besser genutzt werden

Zollikofen BE - Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften an der Berner Fachhochschule hat mit AgriAqua eine neue Ausgliederung geschaffen. Das aus der Plattform bewaesserungsnetz.ch gegründete Start-up soll die Schweizer Landwirtschaft auch künftig mit soliden Daten zur Wasserwirtschaft bedienen.

von | 18.06.2026

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Zollikofen BE – Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften an der Berner Fachhochschule hat mit AgriAqua eine neue Ausgliederung geschaffen. Das aus der Plattform bewaesserungsnetz.ch gegründete Start-up soll die Schweizer Landwirtschaft auch künftig mit soliden Daten zur Wasserwirtschaft bedienen.

(CONNECT) Die in Zollikofen ansässige Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (BFH-HAFL) der Berner Fachhochschule hat mit AgriAqua eine neue Ausgliederung geschaffen. Das neue Start-up geht aus der bisherigen Plattform bewaesserungsnetz.ch hervor, heisst es in einer Mitteilung. Es übernimmt das gemeinsam von der Hochschule und vielen Partner geschaffene Bodenfeuchtigkeitsmessnetz mit aktuell rund 250 Sondenstandorten. Die neu gegründete AgriAqua AG wird von Silke Fieseler-Hein als Geschäftsführerin geleitet.

Für landwirtschaftliche Betriebe stehen die Daten aus den eigenen Bodenfeuchtesensoren kostenlos, zeitlich unbegrenzt und im bisherigen Umfang zur Verfügung. Neu sollen bei der Auswertung jedoch regionale Übersichten zur Wassersituation oder kulturspezifische Analysen sein. Diese sollen Landwirtschaft und kantonale Stellen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. „Das Bewässerungsnetz liefert wertvolle Einblicke in die Wassersituation der Betriebe und hilft, Wasser gezielt und verantwortungsvoll einzusetzen“, wird Stéphane Teuscher, Leiter der Abteilung Dienstleistungen & Beratung innerhalb des Vereins Prométerre im Kanton Waadt, in der Mitteilung zitiert. Zu den Unterstützern von AgriAqua gehören neben der BFH-HAFL die Schweizer Agrarmedien AG, IP-SUISSE, Prométerre, der Berner Bauern Verband, der Solothurner Bauernverband, die Gemüseproduzentenvereinigung Zürich und angrenzender Gebiete, das Bewässerungsprojekt ArroBroye, ProAgricultura, das landwirtschaftliche Kompetenzzentrum Grangeneuve sowie die Kantone Waadt, Freiburg, Thurgau, Bern, Solothurn, Aargau, Zürich und St.Gallen. ce/ww

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