Bern/Waltrop – BKW aus Bern, Luxcara und Trianel läuten mit dem Baubeschluss für den Batteriepark Waltrop die Umsetzung des Projekts ein. Mit einer Leistung von 900 Megawatt und einer Speicherkapazität von 1800 Megawattstunden entsteht in Deutschland eine der grössten Batteriespeicheranlagen Europas.
(CONNECT) Die BKW AG hat gemeinsam mit dem Hamburger Asset Manager Luxcara und der deutschen Stadtwerke-Kooperation Trianel grünes Licht für den Bau des Batterieparks Waltrop in der Nähe von Dortmund gegeben. Nach der Erteilung aller Bewilligungen im Mai 2026 beginnt nun die Umsetzung des Projekts, wie BKW in einer Mitteilung schreibt.
Der Batteriepark ist mit einer Gesamtleistung von 900 Megawatt und einer Speicherkapazität von 1800 Megawattstunden eines der grössten Batteriespeicherprojekte (Battery Energy Storage System/BESS) in Europa. Die BKW beteiligt sich mit einem Batteriespeicher von 300 Megawatt Leistung und 600 Megawattstunden Speicherkapazität.
Die Bauarbeiten umfassen das Umspannwerk, die notwendige Infrastruktur sowie die Batteriespeicher. Die Anlage, die auf einem ehemaligen Industriegelände entsteht – in unmittelbarer Nähe zum Übertragungsnetz des deutschen Netzbetreibers Amprion – soll ab Mitte 2028 schrittweise in Betrieb genommen werden. Die Investitionskosten der BKW belaufen sich gemäss einer früheren Mitteilung auf über 200 Millionen Euro.
Die Anlage soll überschüssigen Strom speichern und bei steigender Nachfrage wieder ins Netz einspeisen. Damit soll sie die Integration erneuerbarer Energien unterstützen und zur Stabilität des Übertragungsnetzes beitragen. „Grossbatteriespeicher wie Waltrop schaffen die Flexibilität, die ein Energiesystem mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien braucht“, so Marcel Bühlmann, Managing Director Business Unit BESS der BKW.
Die BKW will bis 2030 ein eigenes Grossbatterieportfolio mit einer Leistung von mehr als 500 Megawatt aufbauen. Der Batteriepark Waltrop ist Teil dieser Strategie. ce/as
