Zug/Bern – Die InnoMedica Holding AG treibt die klinische Entwicklung von Talineuren voran. Das Pharmaunternehmen hat Swissmedic die Unterlagen für die geplante LIBRA-Studie mit dem Wirkstoffkandidaten zur Prüfung übermittelt. Eine Rückmeldung der Zulassungsbehörde wird innerhalb von 60 Tagen erwartet.
(CONNECT) InnoMedica aus Zug mit Niederlassung in Bern hat für die geplante LIBRA-Studie mit Talineuren die regulatorische Prüfung bei Swissmedic angestossen. Die Studie soll Talineuren in einer optimierten Formulierung bei Personen mit Parkinson-Krankheit untersuchen. Das Pharmaunternehmen rechnet gemäss einer Mitteilung innerhalb von 30 bis 60 Tagen mit einer Rückmeldung der Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte.
In den vergangenen Monaten hatte InnoMedica drei Produktionschargen der neuen Formulierung Stabilitäts- und Qualitätsprüfungen unterzogen. Die Ergebnisse bestätigten die physikalische und chemische Stabilität des Wirkstoffkandidaten. Talineuren sei derzeit aggregatfrei und erfülle die regulatorischen Anforderungen für den geplanten Studienstart. Nach der Vorgängerstudie NEON konnten mit Swissmedic zudem auch Anforderungen an das Sicherheitsmonitoring geklärt werden.
Mehrere Studienzentren in der Deutsch- und Westschweiz bereiten sich bereits auf die Durchführung der LIBRA-Studie vor. Gleichzeitig laufen in der firmeneigenen Nanofactory in Marly FR die letzten Vorbereitungen für die Produktion nach guter Herstellungspraxis (GMP) von Talineuren.
Zur Finanzierung der LIBRA-Studie hat der Verwaltungsrat Ende Juni – vorbehaltlich der Genehmigung der Studie durch Swissmedic – eine Kapitalerhöhung für Herbst 2026 beschlossen.
InnoMedica entwickelt auf Basis einer eigenen Nanocarrier-Technologie Therapien für Krebs- und neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Dabei sollen Wirkstoffe gezielt an ihren Wirkort transportiert und dort freigesetzt werden. ce/as

