Oberländerrat vor der Wintersession

Die Oberländer Grossrätinnen und Grossräte setzen sich für Kantonsbeiträge zum Schutz vor Naturgefahren im Berner Oberland ein. Zudem unterstützen sie eine Lockerung der Vorgaben, um den knappen Wohnraum besser auszuschöpfen. Weiter will der Oberländerrat ermöglichen, dass Gemeinden schneller nachhaltige energietechnische Anlagen realisieren können und bei der Ausschreibung der Beschäftigungs- und Integrationsangebote der Sozialhilfe einbezogen werden.

Die Oberländer Grossrätinnen und Grossräte setzen sich für Kantonsbeiträge zum Schutz vor Naturgefahren im Berner Oberland ein. Zudem unterstützen sie eine Lockerung der Vorgaben, um den knappen Wohnraum besser auszuschöpfen. Weiter will der Oberländerrat ermöglichen, dass Gemeinden schneller nachhaltige energietechnische Anlagen realisieren können und bei der Ausschreibung der Beschäftigungs- und Integrationsangebote der Sozialhilfe einbezogen werden.

Als Vorbereitung auf die anstehende Wintersession hat sich der Oberländerrat zur Videokonferenz getroffen. Die Oberländer Grossräte diskutierten die anstehenden Motionen der bevorstehenden Session und legten fest, welche Vorstösse gemeinsam unterstützt werden können.

Schutz vor Naturgefahren

Das Berner Oberland ist mit seinem weitläufigen und alpinen Gebiet mehr und stärkeren Naturgefahren ausgesetzt als andere Regionen des Kantons Bern. Deshalb setzt sich der Oberländerrat geschlossen für Kantonsbeiträge zum Schutz vor Naturgefahren ein. Darunter fallen der Hochwasserschutz in der Gemeinde Reichenbach im Kandertal, der Betrieb eines Frühwarnsystems in den Gemeinden Guttannen und Innertkirchen, das Monitoring beim «Spitze Stei» in Kandersteg und die Schutzwaldpflege in der Region.

Potential für Wohnraum ausschöpfen

Ebenfalls sprechen sich die Grossratsmitglieder aus dem Berner Oberland dafür aus, das Potential für Wohnraum besser auszuschöpfen. In der bestehenden Praxis wird die Nutzung qualitativ genügender Wohnungen durch zu strenge Vorgaben verhindert. Der Oberländerrat anerkennt, dass Bestimmungen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung wichtig sind. Allerdings verknappen sie in der aktuellen Form den Wohnraum noch weiter, als dieser es bereits ist. Deshalb wird ein entsprechender Vorstoss zur Überweisung als Postulat (Prüfauftrag) empfohlen.

Gemeinden besser einbeziehen

Bei zwei Vorstössen fordern die Oberländer Grossrätinnen und Grossräte einen besseren Einbezug der Gemeinden durch die Verwaltung des Kantons Bern. Heute ist diese Zusammenarbeit ausbaufähig, was sich aktuell bei der Planung und dem Bau von nachhaltigen energietechnischen Anlagen zeigt. Ebenfalls unterstreicht der Oberländerrat, dass die Gemeinden bei der periodischen Ausschreibung der Beschäftigungs- und Integrationsangebote der Sozialhilfe einbezogen werden sollen. Der Vorstoss, welche diesen Einbezug fordert, wird geschlossen unterstützt.

Aktuelle Beiträge

SPIEGLTEC übernimmt TOP Tech Sol

SPIEGLTEC übernimmt TOP Tech Sol

Thun/Brixlegg – Die SPIEGLTEC-Gruppe aus Tirol übernimmt die TOP Tech Sol AG aus Thun. Der österreichische Anlagenbauer will damit seine Kapazitäten für Pharma- und Life Science-Projekte ausbauen. TOP Tech Sol wird als eigenständiges Unternehmen am gleichen Standort unter dem bisherigen Besitzer weitergeführt.

Vielfältige Angebote machen Innenstadt für Menschen attraktiv

Vielfältige Angebote machen Innenstadt für Menschen attraktiv

Thun/Belp BE – Carlo Müller von Müller & Müller Architektur und Immobilien hat bei einem ThunCity-Talk erklärt, wie die Thuner Innenstadt langfristig lebendig bleiben kann. Während Immobilieneigentümer, Mieterschaft und Behörden eine Rolle spielen, sei für ihn das Verhalten der Bevölkerung entscheidend.

AgriPellets sucht Partner für Pellets aus regionalen Rohstoffen

AgriPellets sucht Partner für Pellets aus regionalen Rohstoffen

Thun BE – AgriPellets stellt ab dem Frühling 2027 Stroh- und Futterpellets aus regionalen Rohstoffen her. Für die Vorbereitung des Produktionsstarts sucht das Thuner Start-up jetzt den Austausch mit Betrieben, Pferdehaltungen, Rohstofflieferanten und anderen möglichen Partnern im Berner Oberland.

Bystronic entwickelt mit Empa und SUPSI Selbststeuerung von Lasern

Bystronic entwickelt mit Empa und SUPSI Selbststeuerung von Lasern

Niederönz/Thun BE/Lugano – Bystronic Laser will mit Forschenden der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) die Schnittqualitiät von Laserschneidern verbessern. Die Laser sollen sich über optische und akustische Signale selbst steuern.

Dänk!-Symposium 2026 widmet sich konkreten Digitalthemen

Dänk!-Symposium 2026 widmet sich konkreten Digitalthemen

Thun BE – Das Dänk!Symposium 2026 steht unter dem Motto KI & Cyber – befähigen. umsetzen. verantworten“. Am 4. und 5. September sollen in der Wirtschaftsschule Thun Workshops und Vorträge mit ausgewiesenen Fachleuten Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit greifbar machen.

Suche & Links

Logo
Datenschutz-Übersicht

Die Cookies, die wir einsetzen, dienen ausschliesslich dazu, das Nutzererlebnis zu verbessern (schnellere Ladezeiten, Speicherung von Präferenzen, siehe Auswertung von Nutzerdaten). Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Durch den Einsatz von Cookies kann die Volkswirtschaft Berner Oberland nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.