
Thun/Spiez BE – Bei der praxisnahen Weiterbildung ersetzen Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI) bereits die Fachbücher. Das zeigte eine Veranstaltung von Volkswirtschaft Berner Oberland zum Thema Bildung. Weiterbildung wird in Zeiten des Fachkräftemangels wichtiger.
(CONNECT) Die Veranstaltungsreihe berneroberland.dialog von Volkswirtschaft Berner Oberland hat sich an ihrer Veranstaltung in der Hotelfachschule Thun dem Thema Weiterbildung gewidmet. Dabei zeigte Tobias Lehmann, Bildungsgangleiter Wirtschaftsschule Thun und WKS KV Bildung Bern, laut einer Mitteilung auf, wie Künstliche Intelligenz die Weiterbildung schon heute verändert. So seien beim Nachdiplomstudium Betriebswirtschafter:in HF Leistungsnachweise in der Praxis an die Stelle von theoretischen Abschlussprüfungen getreten. Ein KI-Tutor habe Fachbücher ersetzt.
Dabei ändern sich die Ansprüche an die Lernenden. Die Leistungsnachweise gäben zu tun, wird Studiengang-Absolvent Kris Anliker in der Mitteilung zitiert. „Das Gelernte festigt sich jedoch so viel besser.“ Laut Absolvent Janick Duforêt „bleibt ständig das grosse Ganze im Blick, es wird nicht einfach Thema für Thema abgehakt“.
Die KI verschiebt den Fokus bei den Prüfungen verstärkt auf die Präsentation und auf mündliche Auftritte, so Tobias Lehmann. Weiterbildung sei gerade in Zeiten eines „ausgedünnten Personalmarktes“ wichtig. Entsprechend sollte sie nicht nur Aufgabe der Mitarbeitenden sein, sondern auch der Unternehmen. ce/ug




