Berner Fachhochschule bündelt Infos zu Deeptech-Förderung

Bern - Die Berner Fachhochschule lanciert eine Plattform, die einen Überblick auf 160 Schweizer Förderprogramme für Deeptech-Start-ups gibt. Der Deep-Tech Support Navigator ermöglicht somit eine zielgerichtete Suche nach geeigneter Unterstützung unter anderem in Bezug auf Trainings oder den Zugang zu Investierenden.  

von | 13.07.2026

Bern – Die Berner Fachhochschule lanciert eine Plattform, die einen Überblick auf 160 Schweizer Förderprogramme für Deeptech-Start-ups gibt. Der Deep-Tech Support Navigator ermöglicht somit eine zielgerichtete Suche nach geeigneter Unterstützung unter anderem in Bezug auf Trainings oder den Zugang zu Investierenden.  

(CONNECT) Das Institut Digital Technology Management der Berner Fachhochschule hat den sogenannten Deep-Tech Support Navigator für die Schweiz entwickelt. Er ermöglicht es Interessierten, sich über mehr als 160 Förderprogramme für Jungunternehmen zu informieren und diese nach eigenen Kriterien zu durchsuchen. Damit wollen die Fachleute auf die Bedürfnisse von Gründerinnen und Gründerinnen reagieren, die laut einer Mitteilung nicht ausreichend berücksichtig werden. Gute Deeptech-Ideen scheiterten selten an der Technologie, heisst es. Stattdessen stelle es sich als Hürde heraus, die passende Unterstützung zu finden, um aus einer Technologie ein Geschäftsmodell zu machen. 

Der Fokus des Navigators liegt auf Deeptech, soll aber Gründenden aus allen Bereichen eine wertvolle Orientierung bieten. Diese erfahren über die Plattform, wo es Unterstützung in Form von Trainings, Coachings, Networking oder auch bei der Suche nach Investierenden gibt. 

Dabei sind Informationen zur Förderung auf den Ebenen des Bundes und der Kantone enthalten, aber auch zu privaten Acceleratoren und spezialisierten Netzwerken. Nutzende können nach Technologiebereich, Unternehmensphase und Fördertyp filtern. Je nach Bedarf des Start-up-Teams ist auch möglich, nach 20 spezifischen Kommerzialisierungskompetenzen zu suchen. 

Laut der Mitteilung lebt das Tool von den Eingaben der Start-up-Gemeinschaft. Wer noch nicht enthaltene Angebote oder Förderprogramme kennt, kann sie hinzufügen. Die ersten Nutzenden haben somit die Gelegenheit, das Angebot kontinuierlich zu optimieren und auch zu prägen. ce/yvh

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