Bystronic entwickelt mit Empa und SUPSI Selbststeuerung von Lasern

Niederönz/Thun BE/Lugano - Bystronic Laser will mit Forschenden der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) die Schnittqualitiät von Laserschneidern verbessern. Die Laser sollen sich über optische und akustische Signale selbst steuern.

von | 13.08.2026

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Niederönz/Thun BE/Lugano – Bystronic Laser will mit Forschenden der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) die Schnittqualitiät von Laserschneidern verbessern. Die Laser sollen sich über optische und akustische Signale selbst steuern.

(CONNECT) Die Bystronic Laser AG mit Sitz in Niederönz will die Qualität von Laserschneidern für die Bearbeitung von Metallen verbessern. Dafür arbeitet sie laut einer Mitteilung mit Forschenden des Labors Multifunctional Materials and Interfaces der Empa in Thun und des Dalle Molle-Instituts der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) in Lugano zusammen.

Die Forschenden haben imRahmen des Projekts ein Verfahren entwickelt, bei dem der Laser seine Schnittqualität mit Hilfe von Kameras und Mikrofonen selbst beurteilen und anpassen kann. Die SUPSI-Forschenden bringen dabei ihre Kompetenz mit Kameras ein, die Empa-Forschenden ihre Kompetenz mit Mikrofonen. „Wir konnten zeigen, dass sich die Schnittqualität akustisch fast gleich gut beurteilen lässt, wie mit Kameras“, wird der Empa-Forscher Roland Richter in der Mitteilung zitiert. Zudem sei die akustische Ausrüstung deutlich günstiger als Kameras.

Die Forschenden haben ihre Lösung an vier verschiedenen Materialstärken getestet und im Anschluss verfeinert. Nun verknüpfen sie die dabei entwickelten optischen und akustischen Modelle mit der Steuerung des Lasers. Dieser soll damit seine Schnittqualität beurteilen und verbessern können.

Auch die Forschung hat von dieser Zusammenarbeit mit Bystronic Laser profitiert. „Dieses Projekt hat uns ermöglicht, unsere Modelle zur Simulation und Kontrolle von Laserschnittprozessen mit sehr leistungsstarken Industrielasern zu testen und weiterzuentwickeln, zu denen wir sonst keinen Zugang hätten“, so Richter.

Das Projekt hat im Mai 2024 begonnen und soll im Herbst 2026 abgeschlossen werden. Es wird von Innosuisse unterstützt, der Innovationsförderagentur des Bundes. ce/ug

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