Bern und Waadt ermöglichen Gymnasium in anderer Sprachregion

Bern/Lausanne - Schülerinnen und Schüler in zehn Gemeinden des Berner Oberlands und des Pays d’Enhaut können künftig ihr Gymnasium im Nachbarkanton absolvieren. Die Kantone Bern und Waadt wollen damit die Zweisprachigkeit stärken. Die Vereinbarung gilt ab dem nächsten Schuljahr.

von | 20.02.2026

Bern/Lausanne – Schülerinnen und Schüler in zehn Gemeinden des Berner Oberlands und des Pays d’Enhaut können künftig ihr Gymnasium im Nachbarkanton absolvieren. Die Kantone Bern und Waadt wollen damit die Zweisprachigkeit stärken. Die Vereinbarung gilt ab dem nächsten Schuljahr.

(CONNECT) Schülerinnen und Schüler aus sieben Gemeinden im Saanenland und im Obersimmental können künftig in Aigle VD ins Gymnasium gehen. Das gilt für die Gemeinden Saanen, Gsteig, Lauenen, Lenk, St. Stephan, Boltigen und Zweisimmen. Umgekehrt können Schülerinnen und Schüler aus Rougemont, Château-d’Oex und Rossinière das Gymnasium in Gstaad besuchen. Das haben laut einer Mitteilung die Kantone Bern und Waadt vereinbart. Die Vereinbarung tritt bereits auf das Schuljahr 2026/27 in Kraft.

Die beiden Kantone wollen damit die Zweisprachigkeit in der gymnasialen Ausbildung stärken. Über den Erwerb der anderen Landessprache hinaus sollen damit der interkulturelle Dialog und das gegenseitige Verständnis sowie die regionale Zusammenarbeit gestärkt werden.

Bereits seit 2004 können Schülerinnen und Schüler aus dem Pays d’Enhaut ein Jahr Volksschule in der Gemeinde Saanen besuchen. Die neue Vereinbarung knüpft an solchen Erfahrungen an. „Damit wird die Tradition der Zweisprachigkeit und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den beiden Sprachregionen des Saanenlands-Obersimmentals und dem Pays-d’Enhaut weitergeführt“, wird Regierungsrätin Christine Häsler, die Bildungs- und Kulturdirektorin des Kantons Bern, in der Mitteilung zitiert. „Dies ist für den zweisprachigen Kanton Bern und seine Funktion als Brückenkanton besonders wichtig.“

Auch Staatsrat Frédéric Borloz unterstreicht die Bedeutung der Vereinbarung. „Eine zweite Landessprache zu lernen, stärkt den Zusammenhalt unseres Landes“, wird der Chef des Departements für Bildung und Berufsausbildung des Kantons Waadt zitiert. „Vor allem ermöglicht es jeder Schülerin und jedem Schüler, der oder die sich dafür entscheidet, die eigene Kultur zu bereichern und Kompetenzen auszubauen, die in der Berufswelt gefragt sind.“ ce/ug

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