Gemeinsam stark im Berner Oberland

Die Volkswirtschaft Berner Oberland zieht für 2025 eine positive Bilanz: Getreu ihrem Leitgedanken «verbunden – verbindend – verbindlich» hat die Organisation auch im Jahr 2025 ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Berner Oberland aktiv wahrgenommen.

Herzstück der Aktivitäten der Volkswirtschaft Berner Oberland bilden die direkten Begegnungen vor Ort und der ständige Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Region. Gemeinsam mit der Standortförderung des Kantons Bern und den Standortgemeinden wurden im letzten Jahr 17 Firmenbesuche – von Gstaad über Interlaken bis nach Brienz und Thun – durchgeführt. Diese Besuche zeigten eindrücklich, wie innovationsstark und regional verwurzelt die Berner Oberländer Wirtschaft ist. Ergänzt wurden diese Begegnungen durch ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Tourismusforum, Kulturstammtischen, Gemeindeforum und dem Wirtschaftstreffen in Spiez.

Politische Interessenvertretung

Der Oberländerrat, die parteiübergreifende Verbindung der Grossrätinnen und Grossräte aus dem Berner Oberland unter dem Patronat der Volkswirtschaft Berner Oberland, traf sich vor den kantonalen Sessionen zur Koordination und zum Austausch. Im Fokus stand 2025 die medizinische Versorgung in der Region. Die Grossrätinnen und Grossräte setzten sich einheitlich für die Versorgungssicherheit in ländlichen Gebieten ein und unterstützten entsprechende Vorstösse im Kantonsparlament. Zudem befürworteten sie den Investitionsrahmenkredit Strasse sowie Massnahmen zum Hochwasserschutz entlang der Aare. Auf nationaler Ebene bezog die Volkswirtschaft Berner Oberland zum Entlastungspaket 2027 des Bundes Stellung und lehnte eine Abkehr von der Neuen Regionalpolitik (NRP) klar ab. Beim Raumkonzept Schweiz forderte die Organisation eine stärkere Berücksichtigung der Bergregionen.

Regionalentwicklung und Projekte

In der Regionalentwicklung standen die medizinische Grundversorgung sowie Baukultur und Tourismus im Mittelpunkt. Das Projekt «Versorgungsnetz+ Berner Oberland» erarbeitete ein praxistaugliches Business-Modell für neue Formen der Grundversorgung. Das NRP-Projekt «Baukultur und Tourismus» nahm im Herbst 2025 die konkrete Projektarbeit auf. Für 2026 ist ein erstes Format zum Thema geplant.

Neue Führungsstruktur hat sich bewährt

Intern wurde anlässlich der Generalversammlung im Mai 2025 der Wechsel im Präsidium von Marianna Lehmann, Wilderswil, zu Grossrat und Unternehmer Carlos Reinhard, Thun, vollzogen. Mit Patrick Gurtner, Unternehmer aus Interlaken, gab es einen weiteren Neuzugang im Vorstand. Gleichzeitig passte der Verein im operativen Bereich die Führungsstruktur an. Der Übergang ist gut gelungen und die Zusammenarbeit zwischen strategischer und operativer Ebene funktioniert. Das Jahresergebnis 2025 weist einen Aufwandüberschuss von CHF 4’267 aus – ein solides Resultat angesichts eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds.

106. Generalversammlung in Thun

Die 106. Generalversammlung findet am Mittwoch, 6. Mai 2026, im Kino Rex in Thun statt. Im Anschluss an die Versammlung wird Daniel Fischlin, CEO der Kraftwerke Oberhasli AG, über die aktuellen Chancen und Herausforderungen im Energiesektor sprechen. Der Jahresbericht 2025 der Volkswirtschaft Berner Oberland steht in digitaler Form auf der Website der Organisation zur Verfügung.

Aktuelle Beiträge

Wirtschaftsraum Bern wird Teil des Berner NewsPools

Wirtschaftsraum Bern wird Teil des Berner NewsPools

Bern – Der Wirtschaftsraum Bern ist neu Teil des Berner NewsPools. Damit können auch Unternehmen aus der Stadt Bern und 29 weiteren Gemeinden ihre Informationen für Nachrichten einreichen. Die journalistischen Nachrichten werden auf den Seiten der NewsPool-Partner und anderen Kanälen veröffentlicht.

Invennio eröffnet medizinisches Übergangswohnheim

Invennio eröffnet medizinisches Übergangswohnheim

Oberhofen/Muri-Gümligen BE – Das im Gesundheitsbereich tätige Start-up Invennio lädt am 17. Oktober zum Tag der offenen Tür in das neu eröffnete betreute Übergangswohnheim nach Muri-Gümligen ein. Es bietet elf Einzelzimmer und einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen mit Betreuung in verschiedenen Fachrichtungen.

Empa startet Programm für künftige Gruppenleiterinnen

Empa startet Programm für künftige Gruppenleiterinnen

Dübendorf ZH/Thun/St.Gallen – Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) fördert doktorierte Forscherinnen mit einem vierjährigen Stipendium. Durch das Women Scientific Leadership Fellowship will sie ambitionierte junge Frauen für wissenschaftliche Führungsaufgaben gewinnen.

Künstliche Intelligenz kann Laserschweissen optimieren

Künstliche Intelligenz kann Laserschweissen optimieren

Thun BE/St.Gallen – Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt haben ein Modell auf Basis Künstlicher Intelligenz entwickelt, mit dem sich Laserschweissen optimieren lässt. An der Entwicklung war das Quantencomputing-Unternehmen Terra Quantum beteiligt.

Suche & Links

Logo

Datenschutz-Übersicht

Die Cookies, die wir einsetzen, dienen ausschliesslich dazu, das Nutzererlebnis zu verbessern (schnellere Ladezeiten, Speicherung von Präferenzen, siehe Auswertung von Nutzerdaten). Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Durch den Einsatz von Cookies kann die Volkswirtschaft Berner Oberland nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.