Firmenbesuch bei der Elektromotorenwerk Brienz AG

Die EMWB wurde 1969 gegründet und wird heute in zweiter Generation von drei Geschwistern geführt. Das Unternehmen beschäftigt rund 75 Mitarbeitende, darunter auch Lernende in fünf Berufen. Heimarbeit ist weiterhin ein fester Bestandteil der Arbeitsorganisation. Am Standort in Brienz finden sie gute Voraussetzungen für den Betrieb, die Mitarbeitenden sind langjährig verbunden. Dazu trägt sicher auch der wunderbare Blick auf den Brienzersee bei.

Am 20. Mai 2025 fand ein Firmenbesuch bei der Elektromotorenwerk Brienz AG (EMWB) statt. Die Geschäftsführung, vertreten durch Cornelia Müller-Thöni, Markus Thöni und Simon Thöni, empfing die Delegation der Volkswirtschaft Berner Oberland mit dem Gemeinderatspräsidenten Brienz, Bernhard Fuchs, Andreas Michel, Vorstandsmitglied und Grossrat und Susanne Huber, Geschäftsführerin. Auf dem Rundgang konnte ein Eindruck über die Produktionsprozesse gewonnen werden.

Die EMWB wurde 1969 gegründet und wird heute in zweiter Generation von drei Geschwistern geführt. Das Unternehmen beschäftigt rund 75 Mitarbeitende, darunter auch Lernende in fünf Berufen. Heimarbeit ist weiterhin ein fester Bestandteil der Arbeitsorganisation. Am Standort in Brienz finden sie gute Voraussetzungen für den Betrieb, die Mitarbeitenden sind langjährig verbunden. Dazu trägt sicher auch der wunderbare Blick auf den Brienzersee bei.

Die Firma produziert eigene Elektromotoren für spezifische Anwendungen und betreibt ebenfalls Handel und Markenvertretungen mit Standardprodukten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Fertigung von Spezialmotoren in kleinen Chargen, die exakt auf die individuellen Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Dabei spielt die Qualitätsprüfung eine zentrale Rolle im Produktionsprozess. Die EMWB entwickelt und baut auch Einzelstücke und Kleinserien, wobei spezifische Kundenbedürfnisse von Anfang an berücksichtigt werden – ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber Grossanbietern.

Als aktuelle Herausforderungen werden die Unsicherheiten bezüglich des internationalen Handels sowie die zunehmende Regulierungsdichte aufgezeigt, insbesondere durch verschärfte Ökodesign-Richtlinien. Jeder Motor muss künftig einen digitalen Produktpass mit umfassenden Nachweisen enthalten. Die Schweizer Vorschriften gehen dabei teilweise über die EU-Vorgaben hinaus. Dies bedeutet für KMU erheblichen Mehraufwand.

Besten Dank für den spannenden Einblick in die Produktion, wir wünschen weiterhin viel Erfolg.

Elektromotorenwerk Brienz AG

Mattenweg 1 | 3800 Brienz

Aktuelle Beiträge

29. Älplerfest Lenk feiert mit 5000 Gästen regionale Alpkultur

29. Älplerfest Lenk feiert mit 5000 Gästen regionale Alpkultur

Lenk BE – Die Gemeinde Lenk im Berner Oberland hat an ihrem 29. Älplerfest rund 5000 Gäste begrüsst. Im Mittelpunkt des Fests standen Umzüge der Bauernfamilien mit ihren festlich geschmückten Kühen. Den Titel zur Miss Lenk hat sich diesjährig die Kuh Finia gesichert.

29. Älplerfest Lenk feiert mit 5000 Gästen regionale Alpkultur

Wirtschaftsraum Bern wird Teil des Berner NewsPools

Bern – Der Wirtschaftsraum Bern ist neu Teil des Berner NewsPools. Damit können auch Unternehmen aus der Stadt Bern und 29 weiteren Gemeinden ihre Informationen für Nachrichten einreichen. Die journalistischen Nachrichten werden auf den Seiten der NewsPool-Partner und anderen Kanälen veröffentlicht.

29. Älplerfest Lenk feiert mit 5000 Gästen regionale Alpkultur

Berner Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Bern – Die Wirtschaft in Bern ist auch im August über dem Vorjahresniveau gewachsen. Das geht aus einer Einordnung des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern hervor, die auf dem Swiss Regional Economic Index basiert.

29. Älplerfest Lenk feiert mit 5000 Gästen regionale Alpkultur

Invennio eröffnet medizinisches Übergangswohnheim

Oberhofen/Muri-Gümligen BE – Das im Gesundheitsbereich tätige Start-up Invennio lädt am 17. Oktober zum Tag der offenen Tür in das neu eröffnete betreute Übergangswohnheim nach Muri-Gümligen ein. Es bietet elf Einzelzimmer und einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen mit Betreuung in verschiedenen Fachrichtungen.

Empa startet Programm für künftige Gruppenleiterinnen

Empa startet Programm für künftige Gruppenleiterinnen

Dübendorf ZH/Thun/St.Gallen – Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) fördert doktorierte Forscherinnen mit einem vierjährigen Stipendium. Durch das Women Scientific Leadership Fellowship will sie ambitionierte junge Frauen für wissenschaftliche Führungsaufgaben gewinnen.

Suche & Links

Logo
Datenschutz-Übersicht

Die Cookies, die wir einsetzen, dienen ausschliesslich dazu, das Nutzererlebnis zu verbessern (schnellere Ladezeiten, Speicherung von Präferenzen, siehe Auswertung von Nutzerdaten). Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Durch den Einsatz von Cookies kann die Volkswirtschaft Berner Oberland nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.