Gastbeitrag Kulturrat

In der gemütlichen Rauchküche der Geigenbauschule Brienz ist der grosse Tisch zwar rechteckig. Doch der erste Kulturstammtisch war trotzdem eine «runde Sache». 25 Personen hatten Mut und Offenheit bewiesen und sich an den Tisch gesetzt: Vertreterinnen der umliegenden Gemeinden, Mitglieder von Musikgesellschaften, bildende Künstler, Gestalterinnen, Handwerker, Kunstvermittlerinnen, professionelle Musikerinnen, Vorstandsmitglieder von klassischen Musikfestivals, Filmemacher, Pressevertreterinnen und Kulturratsmitglieder. Es wurde mit viel Engagement, Herzblut und genussvoll debattiert.

Erster Kulturstammtisch – eine runde Sache

In der gemütlichen Rauchküche der Geigenbauschule Brienz ist der grosse Tisch zwar rechteckig. Doch der erste Kulturstammtisch war trotzdem eine «runde Sache». 25 Personen hatten Mut und Offenheit bewiesen und sich an den Tisch gesetzt: Vertreterinnen der umliegenden Gemeinden, Mitglieder von Musikgesellschaften, bildende Künstler, Gestalterinnen, Handwerker, Kunstvermittlerinnen, professionelle Musikerinnen, Vorstandsmitglieder von klassischen Musikfestivals, Filmemacher, Pressevertreterinnen und Kulturratsmitglieder. Es wurde mit viel Engagement, Herzblut und genussvoll debattiert.

Attraktives Kulturleben als Standortvorteil

Am Kulturstammtisch war man sich einig, dass ein vielseitiges Kulturleben die Attraktivität einer Region, sei es für die einheimische Bevölkerung, für zukünftige Mitarbeitende und den Tourismus steigert. Ob jemand in einer Dorfmusik die Trompete bläst, ob professionelle Musikerin, die auf nationalen oder internationalen Bühnen auftritt, ob aus Freude gemalt wird oder ob jemand vom Verkauf seiner Bilder und Skulpturen lebt – alle kulturellen Angebote bereichern die Ortschaften und Täler des Berner Oberlandes.
Verschiedene Fragen wurden lebhaft diskutiert. Wie erreicht man die Kulturverantwortlichen einer Gemeinde? Wer will sich noch regelmässig engagieren? Sind eher kurzfristige Kulturprojekte gefragt? Wie sieht die Kultur von jungen Menschen aus und wie wird diese integriert? Benötigen junge Menschen mehr Raum – im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn? Muss altes sterben, damit neues entstehen kann?
Gastgeberin Birgit Steinfells, Orchestermusikerin und Kulturmanagerin hat ihren musikalischen Weg mit der Klarinette in einer Dorfmusik begonnen. Heute leitet sie zusammen mit ihrem Mann die Geigenbauschule und sie ist auch Mitglied der Musikgesellschaft Brienz. Ein Höhepunkt des Abends war auch die Führung durch die Geigenbauschule.
Ein wichtiges Ziel des Kulturstammtisches ist die Vernetzung zwischen Wirtschaft, Gemeinden und Künstlern, zwischen Jung und Alt oder auch innerhalb der verschiedenen Kulturbereiche. Die unterschiedlichen Protagonisten lernten sich und die unterschiedlichen Sichtweisen, Bedürfnisse und Anliegen kennen.

Die Daten der nächsten Kulturstammtische stehen fest, Infos dazu finden Sie im Wirtschaftskalender. 
Ich freue mich schon heute auf einen ebenso lebhaften, spannenden und bereichernden Austausch wie in Brienz.

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