
Muri bei Bern – Christine Häsler hat das Präsidium des Verbands Klassikfestivals Berner Oberland übernommen. Ihr Anliegen ist es, das Potenzial von Festivals als Umsatzbringer und Publikumsmagneten für das Berner Oberland stärker in den Vordergrund zu rücken.
(CONNECT) Das Klassikfestival Berner Oberland hat eine neue Präsidentin: Die Delegiertenversammlung hat laut einer Mitteilung Christine Häsler am 22. Oktober 2026 zur Nachfolgerin von Markus Tschanz ernannt.
Als ihr Anliegen nennt die ehemalige Regierungsrätin und Kulturdirektorin des Kantons Bern die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Klassikfestivals, welche sie stärker sichtbar machen will.
Der Verband Klassikfestivals Berner Oberland hatte im Juni 2026 dazu erstmals ökonomische Kennzahlen vorgelegt. Mit 11 Millionen Franken Umsatz und 50’000 Gästen in über 30 Konzertorten sind Klassikfestivals nach Worten von Christine Häsler nicht nur „kulturelle Perlen des Berner Oberlandes“.
Sie war von 2018 bis 2026 Leiterin der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern. Zuvor wirkte sie in verschiedenen Positionen in Politik und Privatwirtschaft. Häsler ist zugleich Vorständin des Patronatskomitee von Interlaken Classics.
Unter dem Namen Klassikfestivals Berner Oberland kooperieren seit 2014 aktuell 14 bedeutende Klassik-Musikfestivals und Konzertreihen im Berner Oberland in den Bereichen Wissens- und Erfahrungsaustausch, Marketing und Interessensvertretung. ce/hg




