VBS baut Standort Thun für Verteidigung und Innovation aus

Bern/Thun BE - Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wird keine weiteren Flächen am Standort Thun für zivile Nutzungen freigeben. Es will den Standort zu einem Verteidigungs- und Innovationsstandort weiterentwickeln. Hier sollen auch Industrie- und Forschungspartner angesiedelt werden.

von | 07.09.2026

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Bern/Thun BE – Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wird keine weiteren Flächen am Standort Thun für zivile Nutzungen freigeben. Es will den Standort zu einem Verteidigungs- und Innovationsstandort weiterentwickeln. Hier sollen auch Industrie- und Forschungspartner angesiedelt werden.

(CONNECT) Das VBS und die Stadt Thun wollen die verbleibenden bundeseigenen Flächen auf dem Waffenplatz Thun zur Stärkung von Verteidigung und damit verbundender Innovation nutzen. „Der Waffenplatz Thun ist für die Ausbildung, die Logistik und die Weiterentwicklung der Armee von zentraler Bedeutung“, schreibt das VBS in einer entsprechenden Mitteilung. Es will die Flächen im Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord zur Weiterentwicklung des Standorts zu einem „bedeutenden Verteidigungs- und Innovationsstandort“ nutzen.

Hintergrund ist der Bundesratsbeschluss über die Leitlinien des Bundesrats für die Verteidigung 2026. Er sieht die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz und ihre Ausrichtung auf die geänderte sicherheitspolitische Lage vor. In Thun sollen dafür verteidigungsrelevante Industrie- und Forschungspartner angesiedelt und vernetzt werden. Konkret werden in der Mitteilung die Bereiche Drohnen, Robotik, Cyber und neue Technologien genannt. Der so entstehende Defence Cluster hat das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Armee, Industrie, Forschung und Innovation zu fördern.

Derzeit werden von VSB und Stadt Thun Gespräche über die langfristige Entwicklung des Standorts Thun geführt. In den nächsten Monaten sollen weitere Anspruchsgruppen in die Überlegungen einbezogen werden. Dabei soll es unter anderem darum gehen, Chancen für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Thun mit den Bedürfnissen der Armee bei Einsatz, Ausbildung und Logistik in Einklang zu bringen. ce/hs

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