Spiez nutzt VERD.cash

Bern/Spiez BE - Die Gemeinde Spiez setzt sich für eine verstärkte Nutzung von VERD.cash ein. Bei diesem Bezahlmodell kommt die Hälfte der Gebühren dem Wohnort der Zahlenden zugute. In Spiez werden die ansässigen Mitglieder der VERD-Genossenschaft über die Verwendung entscheiden.

von | 02.09.2026

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Bern/Spiez BE – Die Gemeinde Spiez setzt sich für eine verstärkte Nutzung von VERD.cash ein. Bei diesem Bezahlmodell kommt die Hälfte der Gebühren dem Wohnort der Zahlenden zugute. In Spiez werden die ansässigen Mitglieder der VERD-Genossenschaft über die Verwendung entscheiden.

(CONNECT) Spiez spannt mit VERD.cash zusammen. Bei der Schweizer Bezahllösung der Berner VERD Finanzas AG fliesst die Hälfte der anfallenden Transaktionsgebühren in einen Gemeindetopf der zahlenden Person. VERD erhebt von angeschlossenen Betrieben eine Gebühr von 0,6 Prozent des Transaktionswerts.

Für Spiez bedeute dies, das 50 Prozent des Gebührenertrags aus der Zahlung einer in Spiez wohnenden Person in den Spiezer Gemeindetopf fliessen, erläutert die Spiez Marketing AG in einer Mitteilung. Dabei ist es irrelevant, wo in der Schweiz die Zahlung getätigt wird. Voraussetzung für das in Kraft treten des Modells ist die Aktivierung des entsprechenden Gemeindetopfes der VERD Purpose Genossenschaft. Für Spiez habe dies der Gemeinderat bereits getan, so die Standortvermarktung der Gemeinde.

Aus den Einnahmen des Gemeindetopfs können örtliche Vereine, kulturelle Angebote oder andere Initiativen in Spiez unterstützt werden. Über die konkrete Verwendung der Mittel entscheiden die in Spiez ansässigen VERD-Genossenschafterinnen und -Genossenschafter. Interessierte können der Genossenschaft mit einem einmaligen Beitrag von 5 Franken beitreten.

„Mit der Unterstützung von VERD.cash setzen wir ein Zeichen für einen starken lokalen Wirtschaftskreislauf“, wird Gemeindepräsidentin Jolanda Brunner in der Mitteilung zitiert. „Aus alltäglichen Zahlungen kann so etwas für die Gemeinschaft entstehen.“ Auch Patrick Jäger steht hinter der Kooperation. „Tiefe und faire Zahlungsgebühren sind für unsere Betriebe ein konkreter Vorteil“, so der Präsident des Gewerbeverbands Spiez. „Gleichzeitig bleibt ein Teil der Gebühren in Spiez, davon profitieren Gewerbe und Bevölkerung.“ ce/hs

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