Sieben Berner Brauereien gewinnen bei den Swiss Beer Awards

Thun/Matten/Bern - Je eine Goldmedaille der Swiss Beer Awards geht im Kanton Bern an Biere der Brauerei Thun und Rugenbräu aus dem Berner Oberland. Bei der Verleihung des nationalen Bierpreises in der Trafohalle in Baden AG wurden insgesamt 20 Biere von sieben Brauereien aus dem Kanton ausgezeichnet.

von | 23.04.2026

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Thun/Matten/Bern – Je eine Goldmedaille der Swiss Beer Awards geht im Kanton Bern an Biere der Brauerei Thun und Rugenbräu aus dem Berner Oberland. Bei der Verleihung des nationalen Bierpreises in der Trafohalle in Baden AG wurden insgesamt 20 Biere von sieben Brauereien aus dem Kanton ausgezeichnet.

(CONNECT) Sieben Brauereien aus dem Kanton Bern haben bei der Verleihung der Swiss Beer Awards 2026 in der Trafohalle Baden AG Medaillen in Gold, Silber, Bronze oder Anthrazit gewonnen. Mit sechs Auszeichnungen war Rugenbräu aus Matten im Berner Oberland die bestprämierte Brauerei des Kantons: Ihre helle Bockbier-Sorte Harder hat Gold, ihr dunkles Spezial Silber und ihr Panaché hat Bronze erhalten. Bei der fünften Austragung des nationalen Bierpreises wurde zudem die Brauerei Thun für ihr Thunbier Porter mit Gold ausgezeichnet. Silber-, Bronze- und Anthrazit-Medaillen gingen zudem an die Berner Brauereien Altes Tramdepot, Brauerei Felsenau und Berner Lohnbrauerei sowie an die Simmentaler Braumanufaktur aus Lenk BE und die Burgdorfer Gasthausbrauerei aus Burgdorf BE. 

Bei der Preisverleihung haben Mitte April insgesamt 165 Biersorten in 43 Kategorien eine Auszeichnung erhalten. Dafür hatten 87 Brauereien aus der Schweiz und aus Liechtenstein 531 Biere eingereicht, heisst es von Seiten der Veranstalter. Die Preisträger-Biere werden jeweils nach sensorischen sowie labortechnischen Kriterien vergeben. Im Januar hatte eine hundertköpfige Jury in Baden die Biere anonym verkostet und sensorisch bewertet. Dabei zählten Farbe, Schaumbeschaffenheit, Geruch, Geschmack und Bierstil-Konformität. Zudem mussten die Biere eine Laboranalyse durchlaufen; dadurch wird abgeklärt, ob die Biere sämtlichen Vorgaben entsprechen. 

„Nur die besten 30 Prozent der eingereichten Biere wurden ausgezeichnet. Wer beim Swiss Beer Award besteht, beherrscht das Handwerk des Bierbrauens und braucht keinen Vergleich zu scheuen“, ist von Marcel Kreber zu lesen. Als Mitglied des Swiss-Beer-Award-Steering-Committees und Direktor des Schweizer Brauerei-Verbands ist er Vertreter einer der sieben Organisationen, die hinter dem Bierpreis stehen. Vertreten sind hier zudem die freien Schweizer Brauereien, die Schweizerische Braumeistervereinigung, die Gesellschaft zur Förderung der Bierkultur, Bio Suisse, Labor Veritas AG sowie die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Mit Bucher Denwel hat der Bierpreis für die Ausgabe 2026 einen neuen Hauptsponsor gewonnen. Bucher Denwel gehört zur Bucher Unipektin AG mit Sitz in Niederweningen und produziert, liefert und nimmt komplette Produktionsanlagen für Brauereien in Betrieb. „Der Swiss Beer Award bietet uns die Gelegenheit, unsere grosse Erfahrung im Bereich der Produktionsanlagen für Gross- und Kleinbrauereien auch dem Fachpublikum bekannt zu machen“, ist von Bucher-Unipektin-CEO Daniel Schneider zu lesen. ce/yvh

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