Interlaken Tourismus ordnet die aktuelle Lage ein

Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sowie Einschränkungen im internationalen Flugverkehr werden auch in der Tourismusbranche aufmerksam verfolgt. Für eine abschliessende Gesamtbeurteilung ist es derzeit noch zu früh. Die Lage bleibt dynamisch, Tendenzen zeichnen sich jedoch ab. Interlaken Tourismus nimmt eine erste Einordnung vor.

von | 13.03.2026

Die Tourismusbranche verfolgt die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sowie die Einschränkungen im internationalen Flugverkehr aufmerksam. Für eine abschliessende Gesamtbeurteilung sei es derzeit noch zu früh, vermeldet Interlaken Tourismus, da die Lage dynamisch bleibe. Jedoch zeichneten sich erste Tendenzen ab, weswegen Interlaken Tourismus eine erste Einordnung vorgenommen hat.

Die aktuelle Störung des internationalen Flugverkehrs im Nahen Osten – die grösste seit der COVID-19-Pandemie – beeinträchtigt zentrale Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi und Doha. Dies führt zu längeren Flugrouten, geringeren Kapazitäten und teilweise höheren Ticketpreisen, wobei erste Anzeichen einer Normalisierung erkennbar sind.

Die Auswirkungen auf die touristische Nachfrage bleiben bislang begrenzt. Aufgrund des Ramadans ist die Reisetätigkeit aus dem arabischen Raum derzeit ohnehin reduziert; Buchungen für Europa erfolgen traditionell erst nach dem Eid-Fest kurzfristig. Generell zeigt sich, dass vor allem Unsicherheiten bestehen und Reisen teilweise verschoben werden, die grundsätzliche Nachfrage jedoch stabil bleibt. In Interlaken sind aktuell keine grösseren Stornierungswellen festzustellen.

Indirekt betroffen sind vor allem Fernmärkte wie Indien, Asien, Australien und die Golfstaaten, die für Interlaken eine wichtige Rolle spielen. Die breite internationale Marktbearbeitung erweist sich dabei als Vorteil, um Schwankungen einzelner Märkte abzufedern. Gleichzeitig können Kürzungen im Schweizer Tourismusbudget die zukünftige Marktbearbeitung erschweren und die Flexibilität bei Nachfrageverschiebungen einschränken, befürchtet Interlaken Tourismus. Insgesamt bleibt die Lage dynamisch und wird weiterhin genau beobachtet.

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