Kapazitätsausbau Nitrochemie Wimmis AG wird priorisiert

Kurzmitteilungen aus dem Regierungsrat mit Fokus Berner Oberland: Verfahren für Kapazitätsausbau der Nitrochemie Wimmis AG wird priorisiert und der Regierungsrat beantragt einen Zusatzkredit für den Hochwasserschutz Lammbach, Brienz.

von | 19.02.2026

Kurzmitteilungen aus dem Regierungsrat – Fokus Berner Oberland

Verfahren für den Kapazitätsausbau der Nitrochemie Wimmis AG wird priorisiert

Der Regierungsrat hat auf Antrag der Gemeinde Spiez, des Regierungsstatthalteramts Frutigen-Niedersimmental und der Nitrochemie Wimmis AG die Priorisierung des Projektes «Kapazitätsausbau Nitrochemie Wimmis AG («Firepower»)» beschlossen. Der Regierungsrat kann ein Verfahren für prioritär erklären, wenn es im übergeordneten Interesse des Kantons und insbesondere im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung liegt. Der Ausbau umfasst ein Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Franken. Durch seine Realisierung werden rund 50 neue Arbeitsplätze am Standort geschaffen. Zudem unterstützt die Nitrochemie Wimmis AG armasuisse im Grundausbau der neuen Artilleriesysteme. Damit entspricht das Projekt einem übergeordneten kantonalen Interesse, insbesondere in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons und die öffentliche Sicherheit.
Federführung: Direktion für Inneres und Justiz (DIJ)

Brienz: Regierungsrat beantragt einen Zusatzkredit für den Hochwasserschutz am Lammbach

Für die Verbesserung des Hochwasserschutzes am Lammbach oberhalb von Brienz beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Nachkredit von 3,61 Millionen Franken. Der Nachkredit wird nötig, da sich der Zustand der Natursteinsperren im Lammbach seit der Genehmigung des Kantonsbeitrags an den «Hochwasserschutz Lamm- und Schwanderbach» im Jahr 2019 infolge verschiedener Murgänge verschlechtert hat und die Schäden an den Sperrtreppen grösser als erwartet sind. Der Hochwasserschutz von Brienz wird deshalb durch die ursprünglich geplanten Massnahmen nicht mehr ausreichend gewährleistet. Der Grosse Rat wird das Geschäft in der Sommersession 2026 beraten.
Federführung: Bau- und Verkehrsdirektion (BVD)

Bericht zur Hochschulfinanzierung

Ein Vergleich mit anderen Kantonen zeigt, dass der Kanton Bern nicht übermässig viele Ressourcen für die Hochschulbildung einsetzt. Zudem gewährleistet das gegenwärtige Finanzierungsmodell ein Gleichgewicht zwischen Planungssicherheit für Kanton und kantonale Hochschulen einerseits und genügend politischen Handlungsspielraum andererseits. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Regierungsrates über den Mitteleinsatz und das Finanzierungsmodell im Bereich Hochschulen (insbesondere für die Universität Bern, die Berner Fachhochschule und die Pädagogische Hochschule Bern). Eine Vergleichsanalyse des Mitteleinsatzes für die Hochschulbildung zeigt auf, dass der Kanton Bern generell deutlich unter dem Vergleichswert, bei der Pädagogischen Hochschulbildung um ein Prozent darüberliegt. Die vergleichsweise höheren Ausgaben für die Pädagogische Hochschulbildung dürften eine Folge der Zweisprachigkeit des Kantons Bern sein. Gestützt auf die Ergebnisse aus dem interkantonalen Vergleich drängt sich aus Sicht des Regierungsrates für den Kanton Bern keine Anpassung des heutigen Finanzierungssystems auf. Er hat den Bericht, der auf die vom Grossen Rat überwiesene Motion 257-2023 (Krähenbühl, SVP) zurückgeht, genehmigt und zuhanden des Grossen Rates verabschiedet.

Zum Bericht
Federführung: Bildungs- und Kulturdirektion (BKD)

Aktuelle Beiträge

Siebte Info-Messe 60+ informiert über das Leben im Alter

Siebte Info-Messe 60+ informiert über das Leben im Alter

Spiez BE – Die siebte Info-Messe 60+ im Lötschbergzentrum in Spiez hat rund 600 Teilnehmenden Informations- und Austauschformate rund um das Leben im Alter geboten. Rund 50 Ausstellende aus der Region präsentierten Angebote und Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Älterwerden.

KWO gibt grünes Licht für Investition in Grimsel 4

KWO gibt grünes Licht für Investition in Grimsel 4

Innertkirchen BE – Die Kraftwerke Oberhasli (KWO) beginnt im Juni mit dem Bau des neues Pumpspeicherwerkes Grimsel 4. Die unterirdische Anlage soll die flexible Nutzung des gespeicherten Wassers im Räterichsboden- und im Grimselsee ermöglichen. Die KWO investiert dafür 300 Millionen Franken.

Finanzierung für Neubau der Empa Thun ist gesichert

Thun BE – Der Neubau der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Thun Nord ist finanziert. Die Stadt gewährt ein zinsloses Darlehen von 16 Millionen Franken und bürgt für ein Darlehen des Bundes von 10 Millionen. Die Empa investiert 16 Millionen, die Halter AG als Entwicklungspartnerin 5 Millionen.

Suche & Links

Logo
Datenschutz-Übersicht

Die Cookies, die wir einsetzen, dienen ausschliesslich dazu, das Nutzererlebnis zu verbessern (schnellere Ladezeiten, Speicherung von Präferenzen, siehe Auswertung von Nutzerdaten). Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden. Durch den Einsatz von Cookies kann die Volkswirtschaft Berner Oberland nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.