Münsingen BE/Root LU – Rytec Circular aus Münsingen und die im Technopark Luzern ansässige Zelsius AG haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Gemeinsam wollen sie Schweizer KMU einen erfolgreichen Start ins CO2-Mangement ermöglichen, auch im Rahmen des neuen Innerschweizer Klimaprogramms.
(CONNECT) Rytec Circular und Zelsius sind laut einer Mitteilung eine Partnerschaft eingegangen. Mit ihrer gebündelten Kompetenz wollen sie Schweizer KMU dabei unterstützen, die Erstellung einer eigenen Ökobilanz in Angriff zu nehmen, und sie bei ihrer Dekarbonisierung begleiten.
Die Rytec AG wurde 1988 von Walter Ryser gegründet, als die Verwertung von Abfall gesetzlichen Vorrang vor der Abfallbeseitigung erhalten hatte. 2022 kam als Tochtergesellschaft das Kompetenzzentrum Prozirkula für Kreislaufwirtschaft in der öffentlichen Beschaffung hinzu. Die Rytec bietet massgeschneiderte Lösungen für Abfall- und Ressourcenmanagement, Kreislaufwirtschaft, Energieanlagen sowie Strommarkt und Netze an. Sie unterstützt Auftraggeberinnen und -geber bei der Energieoptimierung und -vermarktung, beim Abfallmanagement und der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.
Die Zelsius AG hat ihren Hauptsitz in Root, im Technopark Luzern. Das 2024 als Ausgliederung der Hochschule Luzern aus der Taufe gehobene und von Mitgründerin und Geschäftsführerin Adina Hochuli geleitete Softwareunternehmen bietet per Abonnement einen CO2-Rechner an, mit dem KMU ohne Vorkenntnisse ihre Daten erfassen, ihre Emissionen berechnen lassen und lohnende Ansatzpunkte zur Dekarbonisierung identifizieren können. Damit können den Angaben zufolge verlässliche CO2-Bilanzen erstellt und in Klimaberichte eingearbeitet werden.
Zelsius hilft also mit seiner Software, eine vollumfängliche Bestandsaufnahme aller Emissionen des Betriebs zu erstellen. Und Rytec unterstützt anschliessend bei der Planung und Durchführung von konkreten Reduktionsmassnahmen. Diese Zusammenarbeit wird auch im Rahmen des im September 2025 gemeinsam mit der Albert Koechlin Stiftung gestarteten Innerschweizer Klimaprogramms angeboten. Zentraler Auslöser für das Programm war eine 2022 durchgeführte Umfrage der AXA-Versicherung. Sie hatte aufgezeigt, dass nur eines von acht KMU in der Schweiz die Höhe seiner CO2-Emissionen kennt. ce/mm
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