Parahotellerie treibt Logiernächte in Spiez auf neuen Rekord

Spiez BE - Der Tourismus hat 2025 in Spiez 198‘000 Logierrnächte generiert. Die Übernachtungen in der Parahotellerie sind um 35 Prozent auf 63‘000 gestiegen, in der Hotellerie um 2,5 Prozent auf 135‘000 gesunken. Spiez Marketing will mit Partnern die damit verbundenen Herausforderungen angehen.

von | 12.02.2026

Spiez BE – Der Tourismus hat 2025 in Spiez 198‘000 Logierrnächte generiert. Die Übernachtungen in der Parahotellerie sind um 35 Prozent auf 63‘000 gestiegen, in der Hotellerie um 2,5 Prozent auf 135‘000 gesunken. Spiez Marketing will mit Partnern die damit verbundenen Herausforderungen angehen.

(CONNECT) Der Spiezer Tourismus hat 2025 mit 198‘000 Übernachtungen einen neuen Rekord erzielt. Dieser geht aber laut einer Mitteilung der Spiez Marketing AG (SMAG) allein auf das Wachstum in der Parahotellerie zurück. Diese hat ihre Übernachtungen um 35 Prozent auf 63‘000 gesteigert. Gleichzeitig sind die Übernachtungen in der Hotellerie um 2,5 Prozent auf 135‘000 gesunken.

Über die Hälfte der Übernachtungen geht auf Besuchende aus der Schweiz zurück. China folgt mit einem Anteil von 9 Prozent, Deutschland von 7 Prozent und die USA mit 5 Prozent. Bei der Parahotellerie machen die Besuchenden aus der Schweiz 15 Prozent aus, gefolgt von China mit 11 Prozent, den USA mit 10 Prozent und Deutschland mit 9 Prozent.

Mit den steigenden Übernachtungen sind Herausforderungen verbunden. Der Gemeinderat hat den lokalen Standortförderer SMAG bereits im vergangenen Frühling mit der Bildung einer Arbeitsgruppe beauftragt. Die Vertretenden aus Politik, Bevölkerung, Hotellerie und Para, aber auch Einzelhandel und anderen Touristikern, sollten diese Herausforderungen identifizieren und Lösungsansätze suchen. Der daraus resultierende Massnahmenplan 2026 soll nun umgesetzt werden.

„Es ist überhaupt nicht unser Ziel, Logiernächterekorden nachzujagen“, wird Stefan Seger, Geschäftsführer der Spiez Marketing AG, in der Mitteilung zitiert. Die Förderung des Tourismus dürfe nicht zu Lasten der Einwohnerinnen und Einwohner gehen. „Wir stehen für möglichst nachhaltigen Tourismus ein.“ ce/ug

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